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KA220-SCH – „Saubere Umwelt – Sauberes Schulklima“ mit kreativen Umweltpraktiken im Schulunterricht

Unsere Welt driftet aufgrund von Umweltzerstörung, unbewusstem Wasserverbrauch, ungeplanter Abholzung, unregelmäßiger Abfallentsorgung usw. rasant in Richtung Katastrophe. Wir müssen alle gemeinsam STOPP sagen!

Der vom Menschen verursachte Klimawandel hat weitreichende Schäden an Natur und Mensch verursacht. Um den Klimawandel zu verlangsamen, sind dringende Maßnahmen erforderlich. Dies ist das zentrale Ziel des sechsten Sachstandsberichts des Weltklimarats (IPCC). Im Jahr 2020 wurden insgesamt 1,75 Millionen Tonnen gefährlicher Abfälle zur zugelassenen Behandlung angeliefert. Dies entspricht einem Anstieg von fast 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Betrachtet man einen längeren Zeitraum, so hat die Menge an gefährlichen Abfällen seit 2003 um genau 117 Prozent zugenommen (https://www.ssb.no/). Jeder Einwohner Oslos produziert jährlich rund 300 Kilogramm Abfall. Im Durchschnitt warf jede Person in Oslo im Jahr 2021 85 Kilogramm Lebensmittelabfälle weg. Davon wurden 42 Kilogramm ordnungsgemäß getrennt. Entsprechend entsorgte jeder Einwohner im Jahr 2021 durchschnittlich 18 Kilogramm Kunststoffverpackungen, von denen 5 Kilogramm korrekt sortiert wurden (https://www.oslo.kommune.no/). Diese negative Haltung hat ähnliche Folgen in unseren Schulen, insbesondere durch die zunehmende Verbreitung von Fertigprodukten.

Mit der Heranbildung einer „Schülerschaft“ zu einer bewussten Konsumgesellschaft kann die Abfallmenge jedoch deutlich reduziert werden. Diese Erwartung ist entscheidend für eine nachhaltige, saubere Umwelt und ein gesundes Klima. Die Etablierung des Recyclings von festen Abfällen als Selbstverständlichkeit ist ein wichtiger Schritt. Hauptziel des Recyclings ist die Abfallvermeidung, der Schutz der Ressourcen und die Vermeidung unnötigen Ressourcenverbrauchs. Es beugt außerdem Problemen wie Recycling, Transport und Lagerung von festen Abfällen vor.

Umweltbildung vermittelt einerseits ökologische Informationen und fördert andererseits die Entwicklung eines umweltbewussten Verhaltens bei den Schülern. Sie spricht die kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lernbereiche an. Umweltbildung ist der Prozess der Entwicklung von Einstellungen, Werturteilen, Wissen und Fähigkeiten zum Schutz der Umwelt, des Vorlebens umweltfreundlichen Verhaltens und der Beobachtung seiner positiven Auswirkungen. Dieser Gedanke hat uns und unsere Partner zu einer lebenswerteren Schule und Welt motiviert. Hauptmotivation für unser Projekt sind die außergewöhnlichen künstlerischen Produkte, die durch das Recycling von Abfällen entstehen, die umwelt- und klimabezogenen Lehrinhalte für verschiedene Fächer, die digitalen Spiele und Apps mit Umweltbildungsinhalten, die allen Nutzern frei zugänglich sind, und die Prognose, dass sich die Menge an festen Abfällen in Schulen um 60 % reduzieren wird. Die Erwartung, dass sich diese positive Entwicklung global in der Unternehmenskultur niederschlägt und das Abfallaufkommen deutlich sinkt, ist ein weiterer Ansporn und der Grund für die Projektfinanzierung.

LASST UNS UNSERE UMWELT SCHÜTZEN

Our project outputs

Interdisziplinäre Bildungspraktiken: Umwelt- und Klimathemen
Lehrplaninhalte

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Webportal und mobile Anwendung

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Konferenz

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Transnationale Workshop-Produkte

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Transnationale Workshop-Produkte

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PARTNER.

Unser Erasmus-Projekt wird im Rahmen einer strategischen Partnerschaft zum Thema Umwelterziehung mit fünf Schulen, einer Universität und einer Nichtregierungsorganisation aus Griechenland, Rumänien, Italien, Österreich, der Türkei und Kroatien unter der Koordination Norwegens durchgeführt.

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